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Pressemitteilungen
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21. Oktober 2009 | 64-2009 |
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NATURLANDSTIFTUNG SAAR: PERSONELLE VERÄNDERUNG
Bei der Naturlandstiftung Saar (NLS) hat sich eine personelle Veränderung ergeben. Mit Wirkung vom 15. Oktober 2009 scheidet der Leiter der Abteilung Marketing, Kommunikation und Tourismus Elmar Peiffer aus. Nach eineinhalbjähriger Tätigkeit bei der Stiftung wird er als kaufmännischer Geschäftsführer zu „Spohns Haus“, dem ökologischen Schullandheim in Gersheim, wechseln. Peiffer nimmt seine Arbeit an der neuen Wirkungsstätte am 15. Oktober 2009 auf.
Neue NLS-Ansprechpartnerin für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ist Frau Birgit Freiheit. Die Medien werden gebeten, sich bei allen Fragen der Kommunikation an sie unter der Tel.-Nr. 0681-954 1519 oder per Email an die Adresse: freiheit@nls-saar.de zu wenden. |
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27. April 2009 | 28-2009 |
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HOHER BESUCH AM WOLFERSKOPF
Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz besucht Naturschutzgroßprojekt Wolferskopf
Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, besuchte das Naturschutz-großprojekt „Wolferskopf“ bei Beckingen. Im Rahmen einer Reise zu deutschen Großprojekten des Naturschutzes informierte sie sich vor Ort auch über das erste saarländische Großprojekt, das von der obersten deutschen Naturschutzbehörde seit 1989 gefördert wurde.
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Ludger Wolf, Kurator der Naturlandstiftung Saar und Geschäftsführer Eberhard Veith empfingen gemeinsam mit dem Beckinger Bürgermeister Erhard Seger die Präsidentin im Fischerberghaus bei Beckingen-Saarfels.
„Mit Hilfe des Bundes ist es uns gelungen, am Wolferskopf einen repräsentativen Ausschnitt unserer historischen saarländischen Kulturlandschaft zu erhalten. Besonders freut mich, dass für die langfristige Erhaltung der Landschaft Bio-Landwirte aus der Region gewonnen werden konnten, die die Produkte der Pflegemaßnahmen auch direkt vermarkten“, so Eberhard Veith bei seiner Begrüßung. In ihrer Antwort wies die Präsidentin darauf hin, dass „im Naturschutzgroßprojekt Wolferskopf ein beispielhafter Konsens zwischen Naturschutz und Landwirtschaft gefunden wurde, der heute noch Bestand hat.“
Im Anschluss an die offizielle Begrüßung fand eine Begehung des Naturschutzgebietes statt, die zu seltenen und gefährdeten Pflanzen und Tieren führte. Besonders angetan war die Präsidentin von dem überwältigenden Ausblick, den man von der Fischerberghütte aus ins Tal der Saar genießen kann. Nach dem Aufenthalt am Wolferskopf besichtigte Frau Dr. Jessel weitere saarländische Naturschutzprojekte, den „Urwald vor den Toren der Stadt“ und den Landschaftspark und Hofgut Imsbach bei Theley, von denen sie ebenfalls sehr angetan war. Bei beiden Besichtigungen war auch der saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf anwesend. Er bedankte sich namens des Landes für die tatkräftige Unterstützung saarländischer Naturschutzprojekte durch das Bundesamt für Naturschutz.
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20. April 2009 | 23-2009 |
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HUNDE AN DIE LEINE!
Frei laufende Hunde gefährden Rehwild
Etliche Spaziergänger haben die Situation schon selbst erlebt. Auf den Hinweis, der Hund gehöre doch an die Leine, sagen Herrchen oder Frauchen den immer gleichen Satz: „Der hat noch nie etwas getan, der hört auf’s Wort.“ Und dann saust der Hund wie der Blitz ins Gebüsch, er hat ein Kaninchen erspäht. Alle Befehle und lauten Rufe helfen nichts, der Jagdtrieb des Vierbeiners hat die Oberhand gewonnen.
Besonders in Naturschutzgebieten gehören Hunde an die Leine. Hier haben sich oftmals scheue und zurückgezogen lebende Tiere angesiedelt, die in ihren Revieren Ruhe benötigen und die von umher streundenden und herumtollenden Hunden empfindlich gestört werden können. In letzter Zeit wurden in den Neunkircher Naturschutzgebieten „Bliesaue bei Wiebelskirchen“ und „Kasbruch“ von Rangern der Naturwacht Saarland immer häufiger frei umher laufende Hunde beobachtet. In mehreren Fällen wurden sogar Rehe in diesen Gebieten von den Hunden gerissen.
„Naturlandstiftung Saar“ (NLS) und die „Naturwacht Saarland“ weisen darauf hin, dass Hunde in der freien Natur grundsätzlich an der Leine geführt werden sollten. Außerhalb geschlossener Ortschaften herrscht zwar grundsätzlich keine Leinenpflicht, für Schäden, die ein Hund jedoch verursacht, muss der Hundehalter aufkommen. Kommt eine Person zu Schaden oder wird ein Stück Wild von einem nicht angeleinten Hund gerissen, so haftet in jedem Fall der Hundebesitzer. Darüber hinaus muss der Hundehalter mit einer Strafanzeige und der Festsetzung von Bußgeld rechnen. Das Saarländische Naturschutzgesetz äußert sich dazu in § 32,1.2 eindeutig: „Es ist verboten, …wild lebende Tiere zu beunruhigen, zu fangen, zu verletzen oder zu töten“. Weiterhin muss beachtet werden, dass in individuell gestalteten Schutzgebietsverordnungen für das jeweilige Schutzgebiet durchaus auch abweichend von der grundsätzlichen Regelung ein Leinenzwang für Hunde herrschen kann.
Die Ranger der Naturwacht Saarland appellieren nachdrücklich an alle Hundehalter, ihre Tiere bei Spaziergängen in der freien Natur und insbesondere in Naturschutzgebieten anzuleinen. Sie dienen damit einerseits aktiv dem Naturschutz, und andererseits vermeiden sie auf diese Weise unangenehme und teilweise erhebliche Folgekosten. Interessenten können sich bei noch offenen Fragen gerne an den für das Neunkircher Gebiet zuständigen Ranger der Natur-wacht, Herrn Henning Schwartz, wenden (Tel. 0172-6407723).
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19. Februar 2009 | 10-2009 |
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EMPFANG FÜR VERDIENTEN NATURSCHÜTZER
Dr. Rainer Wicklmayr feiert seinen 80. Geburtstag
Der verdiente saarländischer Politiker und Naturschützer Dr. Rainer Wicklmayr vollendete am 12. Januar 2009 sein 80. Lebensjahr. Aus diesem Anlass gaben die Naturlandstiftung Saar (NLS) und die Naturland Ökoflächen-Management GmbH zu Ehren des Jubilars einen gemeinsamen Empfang im Tholeyer Hotel Hofgut Imsbach. An dem Empfang nahmen zahlreiche Ehrengäste, u.a. die Minister Karl Rauber und Stefan Mörsdorf, teil.
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In seiner Laudatio zeichnete Minister Mörsdorf den Lebensweg des Jubilars nach und verwies auf die große Spannbreite seines Wirkens. Neben seinen politischen Aktivitäten in unterschiedlichen Funktionen habe sich Wicklmayr in ganz besonderer Weise dem Natur- und Umweltschutzgedanken verpflichet gefühlt. Seinem ehrenamtlichen Einsatz und seiner konsequenten Nachhaltigkeit sei es zu verdanken, dass sich die Naturlandstiftung Saar zur mittlerweile erfolgreichsten saarländischen Naturschutzinstitution entwickeln konnte. Mörsdorf sprach etliche Projekte an, die Wicklmayr im Laufe der Jahre zum Erfolg führte, u.a. die Sanierung der Gutskapelle auf dem Hofgut Imsbach, die dem Jubilar persönlich ans Herz gewachsen sei.
Mit einer launigen Moderation riskierten anschließend der Kurator der Naturlandstiftung Saar Ludger Wolf und der NABU-Vorsitzende Ulrich Heintz einen Blick in die Zukunft auf das künftige Wirken Wicklmayrs bis zu seinem 100. Geburtstag. Als besonderes Geburtstagsgeschenk präsentierte NLS-Geschäfts-führer Eberhard Veith dem Jubilar eine neu installierte Illuminierung der Gutskapelle, die nun in wechselnden Farben erstrahlt.
Dr. Rainer Wicklmayr wurde 1929 im schleswig-holsteinischen Itzehoe geboren. Nach seiner Übesiedelung ins Saarland studierte er Jura an den Universitäten in Saarbrücken, Paris und Freiburg/Br. 1957 schloss er sein Studium mit einer Promotion zum Dr. jur. ab. Von 1958 bis 1969 war er u.a. als Leiter der Grundstücksabteilung der Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke in Völklingen tätig, 1970 wurde er zum Direktor der Kreissparkasse Saarbrücken berufen.
1978 wurde Dr. Wicklmayr zum stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden ernannt. Bereits 1965 wurde er zum Abgeordneten des Saarländischen Landtags gewählt, dem er bis 1990 ohne Unterbrechung angehörte.
Wicklmayr wurde am 13. Juli 1970 als Arbeitsminister in das Kabinett Röder berufen. 1974 wechselte er an die Spitze des Ministeriums für Rechtspflege (Justizministerium) und war zusätzlich Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund. 1977 wurde er zum Stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt. Bis 1980 war er Minister für Rechtspflege und Bundesange-legenheiten. Wicklmayr gehörte auch der von Mini-sterpräsident Werner Zeyer geleiteten Folgeregierung an, in der er bis 1984 als Innenminister amtierte.
Neben seinen landespolitischen Aktivitäten engagierte sich Dr. Wicklmayr schon sehr früh in besonderer Weise im Bereich des Naturschutzes. 1976 initiierte er mit Gleichgesinnten die Naturlandstiftung Saar. Als angemessene Antwort auf die Zerstörung von Naturlandschaften entwickelte Wicklmayr das Konzept eines systematischen Ankaufs von Biotopen durch die neue Stiftung; dies bot nach Einschätzung der Initiatoren den besten Schutz vor Landschaft zerstörenden Eingriffen. Unter der Führung Dr. Wicklmayrs entwickelte sich die Stiftung im Laufe der Jahre zu einer aktiven und professionellen Institution. Auf Grund seiner vielfältigen Verdienste um den saarländischen Naturschutz wurde Dr. Wicklmayr zum Ehrenvorsitzenden der Naturlandstiftung ernannt.
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11.November 2008 |
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GRÜNSCHNITT ZUR KOMPOSTIERUNGSANLAGE
Grünschnitt aus dem heimischen Garten gehört auf den Kompost und nicht in die freie Natur. Diesen Hinweis gibt die „Naturwacht Saar“ mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Rangern vor Ort. Die Naturwächter müssen immer wieder beobachten, dass privat anfallender Grünschnitt (Rasenschnitt, gejätetes Unkraut, Heckenschnitt usw.) in die freie Natur, auch in ausgewiesene Naturschutzgebiete entsorgt wird. Allerdings ist eine solche „Lösung“ bei der Grünschnittbeseitigung nicht erlaubt. Wer dennoch so verfährt, macht sich grundsätzlich strafbar.
Dabei gibt es eine saubere und gesetzeskonforme Lösung des Entsorgungsproblems. In nahezu allen saarländischen Städten und Gemeinden existieren öffentliche Kompostierungsanlagen, die in der Regel kostenlos mit den heimischen Pflanzenabfällen bestückt werden können. Dort wird der anfallende Grünschnitt aufgeschichtet und dem natürlichen Prozess der Verrottung (Fermentierung) ausgesetzt. Nach dieser Prozedur hat sich der Gartenabfall in nährstoffreichen Kompost umgewandelt, der wiederum Klima und Umwelt schonend in der Gartenpflege eingesetzt werden kann. Gegen eine geringe Gebühr kann dieser natürliche Kompost-Dünger bei den Kommunen von jedermann erworben werden.
Die Naturwacht Saar, die von der „Naturlandstiftung Saar“ getragen wird, appelliert an alle Gartenbesitzer, den Grünschnitt ordentlich zu entsorgen. Wer seine pflanzlichen Gartenabfälle selbst kompostiert oder sie in einer öffentlichen Kompostierungsanlage abliefert, trägt wesentlich zu einem gesunden Naturkreislauf bei und schont die Umwelt. Wer widerrechtlich seinen Grünschnitt in die Natur entsorgt, schädigt den Naturkreislauf und macht sich strafbar.
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