Naturlandstiftung Saar als Blaupause für nachfolgende Stiftungen – Festakt im Saarbrücker Schloss

Hochrangige Festredner gratulierten der Naturlandstiftung zu 40 erfolgreichen Jahren im saarländischen Naturschutz

Um die großflächige Zerstörung von Natur durch den menschlichen Eingriff zu stoppen, braucht es die Zusammenarbeit starker Partner. So sieht es auch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, die extra aus Berlin angereist kam, um die Arbeit der Naturlandstiftung zu würdigen: „Alle Akteure - Land, Bund und Länderstiftungen - müssen zusammen arbeiten. Naturschutzstiftungen sind hier unverzichtbar, denn sie entscheiden über die Akzeptanz vor Ort. Nur dann kann der Schutz der Biodiversität gelingen.“

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks

Um den Verlust biologischer Vielfalt aufzuhalten und unsere Umwelt für nachfolgende Generationen lebenswert zu machen, kauft die Stiftung schutzwürdige Flächen, um diese für seltene Tiere und Pflanzen wieder herzustellen oder weiterzuentwickeln. Laut Hendricks war 1976 als die Stiftung gegründet wurde, der Fortschrittsglaube noch nahezu ungebrochen und Umweltideen begannen sich gerade erst zu formieren. Das Saarland war seiner Zeit also weit voraus.  Die Arbeit der Stiftung machte jedoch schnell Schule in Deutschland und so folgten nach und nach vergleichbare Stiftungen in anderen Ländern, denen das 40. Jubiläum nun noch bevorsteht. Ein schönes Beispiel dafür, dass Großes tatsächlich im Kleinen entsteht.

Bundesumweltministerin Hendricks hob aber auch die 4 saarländischen Naturschutzgroßprojekte hervor, bei denen die Stiftung an jedem einzelnen beteiligt ist. „Wenn die Förderperiode endet, ist eine hochwertige Betreuung immer noch sichergestellt.“ Hierfür bedankte sich Hendricks und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Land, die auch bei anderen Projekten auf Bundesebene immer reibungslos geklappt hat.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht das Saarland als einen starken Industriestandort. „Im Saarland hat man sich durch den Boden gewühlt und Bodenschätze aus dem Boden geholt“, erinnert sie die rund 200 Gäste. Und trotzdem ist Naturschutz dank der Stiftung nicht nur ein frommer Wunsch. Wir tragen dem Naturschutz im wahrsten Sinne des Wortes vorbildlich Rechnung. Dort wo Flächen verbraucht werden, kommt der Ökopunkte-Ausgleich zum Tragen. „Ein intelligenter Ansatz zum Ausgleich verbrauchter Flächen“, so Kramp-Karrenbauer weiter.

Pressekonferenz. Kurator Ludger Wolf, Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, Vorsitzender der Stiftung Minister Reinhold Jost und Geschäftsführer der Stiftung Eberhard Veith (v.l.)

Pressekonferenz

Pressekonferenz

Kurator Ludger wolf, Vorsitzender Reinhold Jost und Geschäftsführer Eberhard Veith

Kurator Ludger wolf, Vorsitzender Reinhold Jost und Geschäftsführer Eberhard Veith

Vorsitzender der Stiftung und saarländischer Umweltminister Reinhold Jost

Vorsitzender der Stiftung und saarländischer Umweltminister Reinhold Jost

Kinderchor aus Illingen: ill choretto und ill choretto Minis

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Musikalische Unterhaltung: Classic meets Pop/Rock mit der saarländischen Band Fourtissimo

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Kinderchor aus Illingen: ill choretto und ill choretto Minis

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Für den Kinderchor gab es einen Gutschein für einen Besuch im Zoo Neunkirchen

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